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Gedanken zum modernen Tourismus in der Fränkischen Schweiz

von Andreas Pflaum (früher Pflaums Posthotel Pegnitz)

Pegnitz. Von der Seite des Tourismusmarketing ziemlich unbemerkt entwickelte sich parallel zu den Trendsportarten die Wanderkultur weiter. Themenbezogene Weitwanderwege werden stark frequentiert, der Wallfahrerweg zieht wahre Menschenmassen an. Die Wanderung mit Rucksack und Smoking durch die Fränkische Schweiz von Pflaums Posthotel nach Bärnfels, weiter zu Feiler in Muggendorf machte weltweit Schlagzeilen. Aber auch die normale, ein- bis dreitägige, Wandertour wurde wieder modern, wenn auch in anderer Verpackung. Mit Themenwanderungen, Abenteuertouren wird heute vor allem in den Mittelgebirgen wieder ein Publikum aller Altersschichten angesprochen. Wir stehen gerade vor einer Renaissance des Wanderns. Auch eine neue Form ist zu beobachten: das "Winterwandern", Kopf, Herz und Hand mit einzubeziehen, soll durch körperliches Training (zur Förderung von Fitness, Mut, Durchhaltevermögen) erreicht werden:

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Durchführung von Projekten zur Weckung von Phantasie, Ausbildung, organisatorischer und handwerklicher Fähigkeiten,

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Durchführung von Expeditionen (Planung von Berg-, Kletter-, Kajaktouren), um die Begeisterung zu wecken, konzentrierte Aufmerksamkeit zu schaffen, Aufgehen in unmittelbarer Erfahrung

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Inspiration weitergeben und andere an den Erfahrungen teilnehmen lassen.

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Geschicktes Gewichten und Reihen dieser Stufen durch einen erfahrenen Outdoor- Pädagogen ermöglicht den Teilnehmern von Wanderungen den Einstieg in eine besonders intensive Naturerfahrung. Natur ist zuallererst ein Medium zur Entwicklung der Persönlichkeit:

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Berge und Wildbäche sind eine Herausforderung, die es zu bezwingen gilt. Natürlich gibt es dafür eine Belohnung: den Ausblick, das Abenteuer. Erlebnis vermittelt jedoch nicht in erster Linie Ruhe und Natur, sondern das Bewusstsein, es zu schaffen, wenn man sich nur genügend anstrengt. Das Ziel ist, etwas über sich selbst zu lernen, sich weiterzuentwickeln. Die generellen Zielsetzungen moderner Wanderangebote werden auch für die Fränkische Schweiz gelten:

-ökologisch verträglich,
-sozial verantwortlich,
-politisch und kulturell interessant,
-erlebnisorientiert und umweltpädagogisch.

Ziel der Kriterien ist nicht (nur) die Beurteilung von Aktivitäten als mehr oder weniger qualitativ, sondern die Möglichkeit der Qualitätssteigerung von Aktivitäten durch den Anbieter bereits in der Planungsphase. Hier wird Internet eine große Rolle spielen.

Qualitatives Wandern - darin liegt ein große Chance für die Fränkische Schweiz.

Fränkische Schweiz-Reisen durch Kunst, Kultur und Köstlichkeiten. Für Fränkische Schweiz-Besucher wird Essen und Trinken eine besondere große Bedeutung bekommen, mit Interesse an fränkischer Gastlichkeit und den traditionellen Speisen, Bier und gebrannten Wassern: Die Fränkische Schweiz kann damit eine Destination bilden, wenn alle zusammenarbeiten: Ist das Angebot nämlich genügend attraktiv, bleiben die Besucher auch über Nacht. Freizeitanlagen und Gastbetriebe arbeiten zusammen und werden mit einem einzigen Preis alle Attraktionen der FS zugänglich machen.

Gegend, Unterkunft und Attraktion müssen unter einem Label verkauft werden. Nur so kann eine Destination entstehen und sich gegen Freizeitparks wie Disney-, Europark behaupten. Wer in Hotels übernachtet, kann die Fränkische Schweiz mit all ihren Eigenarten, Attraktionen neu erleben, entdecken und Ferienzentren der dritten Generation kennen lernen...

Die Sehnsucht nach dem Traumstrand bleibt unerfüllbar, weil schöne Strände im Zeitalter des Massentourismus immer überfüllt oder verdreckt sind. Und die Gastgeber sind nur solange herzlich, wie die Zahl der Gäste überschaubar bleibt. Sonst werden sie zu Kunden. Die Tourismuswirtschaft hat in der Tat eine große Zukunft in der Fränkischen Schweiz.

(Aus: FSV, Heft 2/99)

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