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Seit über 25 Jahren beschäftige ich mich mit der Heimatkunde Waischenfelds und der Fränkischen Schweiz. Auslöser dafür war, so komisch es klingt, die Rückkehr von einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt der mich in die USA, den Mittelmeerraum und Südostasien führte. Zuerst "sammelte" ich Infos über meinen Familiennamen, da ich mich dunkel erinnerte als Zehnjähriger an einem Treffen aller "Löwisch" im Gasthof Post in Waischenfeld teilgenommen zu haben. Tatkräftig unterstützt von anderen Löwisch ermittelte ich einen Stammbaum der bis Mitte des 17. Jahrhunderts zurück reicht. Tiefgreifendes Erlebnis: im Archiv des erzbischöflichen Ordinariats in Bamberg durfte ich ein Geburtenverzeichnis der Pfarrei Waischenfeld in Händen halten, welches im Jahre 1544 angefangen wurde; mit dickem Schweinsledereinband und eisernem Schloss.

1988 lernte ich Karl Dill kennen, einen Bayreuther Heimatkundler der sich die Erfassung aller Kleindenkmäler in verschiedenen Landkreisen zur Lebensaufgabe erkoren hatte. Er ermunterte mich zur näheren Beschäftigung mit den Kleindenkmälern der Gemeinde Waischenfeld. Hilfreich für den Einstieg war unter anderem eine Zulassungsarbeit von Beate Pirkelmann (geborene Kellerer) für das Lehramt. In zweijähriger Recherche (vor allem bei älteren Einwohnern, in diversen Archiven und einschlägiger Literatur) entstand oben abgebildetes Buch, das vom Arbeitskreis Heimatkunde im Fränkische Schweiz - Verein unter Leitung von Dr. Hans Weisel im Dezember 1990 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Auflage (1000 Exemplare) ist längst vergriffen. Seit kurzem gibt es eine 2. Auflage des Büchleins - als kostenlose PDF-Datei. Diese Version wird von mir seither ständig ergänzt und erweitert - bisher einmalig in der Kleindenkmälerszene.

Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Heimatkunde intensivierte sich und ich war sehr oft in der Bücherei des FSV beim Büchereileiter Georg Knörlein (Kreisarchivpfleger) zu finden. Dort lagerte (und noch immer) ein wahrer "Schatz" heimatkundlichen Materials, eine komplette Kopie des Wiesentboten, der einzigen Zeitschrift, deren Artikel sich fast 50 Jahre lang nur mit dem Gebiet der Fränkischen Schweiz befassten. Ich durchstöberte alle rund 60.000 Seiten nach Berichten über die Gemeinde Waischenfeld und war von dem Ergebnis (zwei Ordner voll) so fasziniert, dass ich mich entschloss, zusammen mit meiner Frau Marga ein neues Buch herauszugeben. Abgebildeter Titel erschien im April 1998 im Eigenverlag und behandelt die Zeit von 1898 bis 1925. Ein zweiter Band dieser Reihe, der bis zum Ende des Wiesentboten (1943) reichen könnte, liegt derzeit wegen Geldmangels auf Eis. Viele Waischenfelder, denen das Buch sehr gut gefallen hat ermunterten mich zum Weitermachen. Allein das finanzielle Risiko erscheint uns zu hoch. Band 1 ist zum Preis von 15 Euro bei mir erhältlich. Das Werk gäbe es seit 1998 auch auf CD-Rom im Winword- Format bei mir, doch bisher hat sich noch kein Interessent gemeldet. Anscheinend ist die Zeit noch nicht reif für ein elektronisches Buch. Es wäre das erste digitale Buch der Fränkischen Schweiz gewesen...

"Wider dem Zeitgeist - Waischenfeld in 80 alten Ansichten" hieß eine Bilderausstellung, die ich zum Jahreswechsel 2003-2004 auf der Burg Waischenfeld aufgebaut hatte. 80 alte Postkarten und andere Ansichten von 1718 bis in die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts waren - digital auf A4 vergrößert - zu sehen. Unter dem Bildern standen erklärende, meist geschichtliche Hintergrunddaten. Das besondere an der Ausstellung: die historischen Bilder konnten zum Preis von je 10 Euro bei mir nachbestellt werden. Der Erlös, insgesamt 1115 Euro ging komplett als Spende an den Waischenfelder Förderverein Schulturnhalle.

Neben den beiden Büchern und der Bilderausstellung erschienen zahlreiche heimatkundliche Aufsätze von mir in der Lokalpresse, in einigen FSV- Heften, anderen heimatkundlichen Schriften und in den leider eingestellten "Hollfelder Blättern". Erinnert sei an die Kleindenkmälerserie im Nordbayerischen Kurier 1988-89 mit 14 Artikeln und an die Wiesentboten-Serie in der gleichen Zeitung zwischen 1991 und 1995 mit insgesamt 33 Artikeln. 1992, quasi als "Einstieg" in die Tourismuszentrale erwanderte und verfasste ich eine Freizeittipp-Serie mit 18 Folgen, die teilweise in allen drei Lokalzeitungen erschienen. Außerdem erschien von mir noch eine Postkartenserie im Fränkischen Tag mit 55 Artikeln zwischen 1995 und 1997. Weitere zahlreiche Artikel befassten sich mit der Romantikerzeit in der Fränkischen Schweiz, mit der Heimatkunde meines Geburtsortes, mit der Höhlenforschung, Aufforstungen und dem Tourismus in Waischenfeld und der Fränkischen Schweiz. Alle Artikel einzeln aufzulisten würde diesen Rahmen sprengen. Von 1998 bis 2004 pflegte ich im Auftrag des Bürgernetzvereins ehrenamtlich die Kulturhomepage Waischenfelds www.waischenfeld.de.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass ich zwischen 1997 und 1999 einiges an Material zur Geschichte des Waischenfelder Heimat- und Verkehrsvereins zusammen trug. Das über 100-seitige Ergebnis meiner Recherchen, leider reichte es nicht für eine Chronik, da eine Lücke von fast 50 Jahren, übergab ich Ostern 2000 an den damaligen Vereinsvorsitzenden Georg Feder.

Hier in Affalterthal blieb ich heimatkundlich weiterhin aktiv. Ich konnte die Chronik der hiesigen Feuerwehr zum 110-jährigen Jubiläum (1999) mit gestalten, schrieb im Jahre 2000 die Chronik der Affalterthaler Soldatenkameraden zum 75-jährigen Jubiläum und gestaltete die  Festschriften des hiesigen Heimatvereins 2003 und 2008. Vom Jahre 2000 bis 2010 betrieb ich alleine und ebenfalls ehrenamtlich die Homepage des Fränkische Schweiz- Vereins und die Dorfhomepage www.affalterthal.com. Seit Oktober 2001 bin ich offiziell für die Öffentlichkeitsarbeit (Internet und Presse) des FSV- Hauptvereins zuständig und seit 2010 auch Schriftführer des FSV-Hauptverein. Außerdem bin ich noch 1.Vorstand des örtlichen Heimatvereins.

Reinhard

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