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Geschichte der Pfarrei Nankendorf und ihrer Kirche

Die Pfarrei Nankendorf zählt zu den ältesten Pfarreien Ostfrankens und bestand schon vor der Gründung des Bistums Bamberg (1007). Das wird nicht allein dadurch bezeugt, daß der Patron der Pfarrkirche, der hl. Martin, der Patron des fränkischen Königshauses war, das in Karl dem Großen seinen bekanntesten Vertreter hatte. Nankendorfs Pfarrsprengel umfaßte ursprünglich folgendes Gebiet: Plankenstein - Neubürg - Ailsbachtalquelle - Poppendorf - Weiher im Ailsbachtal - Behringersmühle - Doos - Aufseßtal - Draisendorf - Plankenstein.

 Urkundlich genannt werden Pfarrei und Ort Nankendorf erstmals in dem "Bericht über die frommen Werke" des hl.Bischofs Otto von Bamberg (gest. 1139), der kurz nach seinem Tode zusammengestellt wurde. Im Verlauf der Geschichte der Pfarrei Nankendorf trennten sich von ihr die Pfarreien Volsbach und Kirchahorn - von ihr wieder Oberailsfeld; von besonderer Bedeutung aber war, daß bereits zum Ausgang des 14. Jahrhunderts sich inmitten der Pfarrei Nankendorf eine eigene Stadtpfarrei Waischenfeld bildete. Die Pfarrei Nankendorf blieb "Oberpfarrei"; ihr erster Pfarrer wird bereits 1168 beurkundet. Nach 1406 treten nur noch "Oberpfarrer von Waischenfeld und Nankendorf" auf. was heißt, daß nun der Waischenfelder Pfarrer auch die Pfarrei Nankendorf mit betreute und verwaltete. Noch bis in die jüngste Vergangenheit wurden die Sprengel beider Pfarreien klar voneinander unterschieden. So ist noch in Erinnerung, daß Leichenzüge aus Hannberg und Langenloh, Orte, die zur Pfarrei Nankendorf gehörten - auf dem Weg zum Nankendorfer Friedhof in Waischenfeld nur "durchgeläutet" wurden, und manches Grab dort nennt als Wohnort des Verstorbenen einen Ort aus Waischenfelds Umgebung. Dabei ging die Entwicklung dahin, daß die Pfarrei Nankendorf in die Großpfarrei Waischenfeld aufging und nur noch von einer "oberen Pfarrei" (Mittelpunkt Nankendorf) und einer"unteren Pfarrei" (Mittelpunkt Waischenfeld) die Rede war. Die Wiederherstellung einer eigenen Pfarrei Nankendorf begann mit dem 1. Mai 1927, als Nankendorf zu einer Kuratie erklärt wurde; am 1. Oktober 1938 wurde Nankendorf wieder eine selbständige Pfarrei. Heute zählt sie 1300 Seelen, davon treffen auf Nankendorf 665, auf den Bereich der Filialkirche Plankenfels 520 und auf den der Filialkirche Wohnsgehaig 115. Seit September 1983 leitet Pfarrer Sebastian Richter die Pfarrei.

Die heutige Pfarrkirche von Nankendorf entstand in den Jahren 1746 - 1748. Wir wissen nicht, wie viele Vorgängerinnen sie hatte. Wir wissen nur, daß deren Anlage seit dem 15. Jahrhundert aus einer Kirchenburg bestand, die in Kriegsgefahren Nankendorfs Menschen schützend aufnahm. Kurz nach 1816 wurde die Anlage bis auf die heutigen Mauerreste abgebrochen. Die Kirche wurde von dem Waischenfelder Baumeister Wenzel Schwesner/ Schwesinger (1710 - 1772) erbaut und am 8. Oktober 1748 von Fürstbischof Anton Philipp von Frankenstein eingeweiht. Das Innere des Gotteshauses ist mit reichem Schmuck an alten Statuen ausgestattet. Besonders wertvoll sind die beiden Reliefbilder mit den Heiligen Kaiser Heinrich mit Gemahlin Kunigunda, sowie Stephanus und Laurentius. Die Außenfassade trägt die Statuen des hl. Bamberger Kaiserpaares. Seit Oktober 1984 ist die Kirche mit der Kennzeichnung für ein besonders schutzwürdiges Baudenkmal beurkundet. (Haager Konvention).

 Aus: Beigabe des Pfarrgemeinderates für die Firmlinge 1986

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